Mein Standpunkt

Mein Standpunkt

Ich setze mich für eine Schulplanung im Landkreis ein, die alle unsere Schulen erhält. Der Grundsatz lautet: kleine Füße, kurze Wege. Mit einem Schulinvestitionsprogramm sollen unsere Schulen bestmöglich ausgestattet werden. Es muss um Qualitätsdebatten und nicht um Standorte gehen. Außerdem soll der Landkreise auch weiterhin die Schulträgerschaft und die Planungshoheit behalten. Schulen sollen mehr eigenverantwortlich entscheiden und nicht von Erfurt ferngesteuert werden.

Die duale Ausbildung „Made in Germany“ ist ein Erfolgsrezept, das weltweit große Anerkennung genießt. In Thüringen verschreiben sich viele Unternehmen der dualen Ausbildung und leisten mit den Handwerkskammern, Industrie- und Handelskammern sowie den Berufsschulen einen wertvollen Dienst zur leistungsorientierten, praxisnahen Beschulung unserer Jugendlichen. Die duale Ausbildung ist ein wichtiger Bestandteil für die Fachkräftegewinnung/-sicherung und für die Thüringer Wirtschaft in den nächsten Jahren von besonderer Bedeutung.

Übertrittsquoten zum Gymnasium zeigen ein öffentlich verfestigtes Bild, das einzig Abitur und Studium zu einem erfolgreichen Berufsleben befähigen. Die Thüringer Union wendet sich gegen einen solchen Akademisierungswahn. Ich sehe die Zukunft in einer gleichwertigen Stärkung von dualer und akademischer Ausbildung. Meister und Techniker werden künftig mehr denn je gefragt.

Eltern haben das Recht und müssen die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, wie sie ihre Kleinkinder betreuen und erziehen. Die Betreuung in Kinderkrippe und Kindergarten, durch Tagesmütter oder die häusliche Betreuung sind für uns gleichwertige Alternativen. Es ist mein Ziel, Eltern durch eine kostenfreie Verpflegung in den Kindergärten zu entlasten. Für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf will ich die Hortbetreuung ausbauen.

Beste Bildung für alle Kinder entsprechend ihrer Begabungen und Möglichkeiten. Das ist der Kern guter Bildungspolitik. Das Ziel der Thüringer CDU ist es, den Unterrichtsausfall zu stoppen und den im Lehrplan vorgesehenen Unterricht überall im Land sicherzustellen. Dazu sollen mehr Lehrer ausgebildet und eingestellt werden. Wir werden sie von Bürokratie entlasten, damit sie sich auf den Unterricht als ihre Kernaufgabe konzentrieren können.

Dem Grundsatz einer begabungs- und leistungsgerechten Bildung entspricht ein Schulsystem, das auf die richtige Schule für jeden setzt, statt auf eine Schule für alle. Eckpfeiler dieses Systems sind zum einen Qualität und Eigenverantwortlichkeit und zum anderem eine durchgängige Durchlässigkeit. Kein Abschluss ohne Anschluss. Das heißt auch, die Förderschulen zu erhalten und zu stärken. Inklusion um jeden Preis ist der falsche Weg. Mein Ziel ist es, dieses differenzierte Schulsystem im ganzen Land zu erhalten.

Dafür setze ich mich konkret ein:

  • Vorfahrt für Betreuungsqualität: Das Wohl und oft auch die Entwicklungschancen der Jüngsten hängen von der Betreuungsqualität in den Kindergärten ab. Sie ist für mich der wichtigste Gratmesser guter Kindergarten-Politik. Die Höhe der Elternbeiträge werden wir als CDU begrenzen und die Beiträge für Kindergarten und Hort insgesamt auf den Prüfstand stellen. Die Mehrfachbelastung kinderreicher Familien muss vermieden werden
  • Kostenfreie Verpflegung im Kindergarten: Ich will die Qualität der Betreuung im Kindergarten weiter verbessern. Deshalb werden wir als CDU über den Landeshaushalt für alle Kinder eine kostenfreie, gesunde und ganztägige Verpflegung im Kindergarten finanzieren
  • Mehr Lehrer ausbilden: Um Unterrichtsausfall zu bekämpfen und angesichts des begonnenen Generationswechsels in den Lehrerzimmern ist es entscheidend, ausreichend Lehramtsbewerber auszubilden. Dazu werden wir ausreichend Referendare einstellen
  • Kluge Personalpolitik gegen Unterrichtsausfall: Qualifizierte und motivierte Pädagogen sind der Schlüssel für eine gute Schule. Thüringen steht mit anderen Ländern und vor allem mit der Wirtschaft im Wettbewerb um geeigneten Nachwuchs für den Schuldienst. Deshalb sind konkurrenzfähige Ausbildungs-, Einstellungs- und Aufstiegsmöglichkeiten unverzichtbar
  • Lehramtsanwärter für Thüringen gewinnen: Wir werden als CDU die Einstellungsverfahren für den Schuldienst effektiver gestalten, damit Thüringen im Wettbewerb um neue Lehrer für die Bewerber attraktiver wird und Einstellungen schneller realisiert werden können. Schulleiter wollen wir in ihrer Entscheidungsfreiheit stärken und die Möglichkeit einräumen, Lehramtsanwärter frühzeitig durch Vorverträge an ihre Schule zu binden
  • Grundschulen stärken: Grundschulen sollen elementare Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben und Rechnen vermitteln. Pädagogische Experimente, die dem zuwiderlaufen, werden wir so schnell wie möglich beenden. kleine Füße, kurze Wege. Daher setze ich mich für wohnortnahe Grundschulen ein
  • Förderschulen erhalten: Wo es pädagogisch sinnvoll ist, werden wir als CDU den inklusiven Unterricht mit Augenmaß weiterentwickeln. Das heißt vor allem, für die entsprechenden organisatorischen, räumlichen und personellen Voraussetzungen zu sorgen. Ebenso müssen Förderschulen als professioneller Lernort flächendeckend erhalten und wieder personell gestärkt werden
  • Gleiche Chancen für alle Schularten: Allen weiterführenden Schulen werden wir gleichwertige Entwicklungsmöglichkeiten bieten – von den Regelschulen über die Gemeinschaftsschulen bis zu den Gymnasien. Das schließt ausdrücklich die Schulen in freier Trägerschaft und die Spezialgymnasien ein, die wesentlich zur Vielfalt der Thüringer Schullandschaft beitragen
  • Digitalpakt umsetzen: Ich will, dass jede Schule aus den Mitteln des seit 2019 laufenden Digitalpaktes der Bundesregierung bis 2024 mit kostenfreiem W-LAN ausgestattet wird. Ich setze mich für eine bessere Lehrerqualifizierung und Lehrerweiterbildung bei digitalen Medien ein
  • Berufsschulen stabilisieren: Eine wichtiger Standortvorteil ist ein dichtes Netz an Berufsschulen. Ich fordere deshalb, die starren Mindestklassengrößen abzuschaffen, um damit der Schließung von Berufsschulen Einhalt zu gebieten und flexibler reagieren zu können
  • Länderübergreifendes Azubiticket: Durch ein Schüler- und Auszubildendenticket werde ich für Schüler und Auszubildende die gleiche Mobilität wie für Studenten sichern. In den Regionen Thüringens in denen Auszubildende besonders oft in andere Bundesländer zu Ausbildung pendeln, wollen wir ein länderübergreifendes Azubiticket einführen.
  • Attraktivität der dualen Ausbildung erhöhen: Die duale Ausbildung hat eine essenzielle Bedeutung für die Deckung des Fachkräftebedarfs. Sie ist ein Grund für die sehr geringe Jugendarbeitslosigkeit in Deutschland. Durch mehr verpflichtende Unternehmenspraktika ab der siebten Klasse in allen Schularten soll ein Bewusstsein bei den Schülerinnen und Schülern für die Chancen der dualen Ausbildung und das Unternehmertum hergestellt werden.
  • Weiterbildungsoffensive digitalen Bildung: Wir fordern eine Weiterbildungsoffensive von Lehrerinnen und Lehrern im Bereich der digitalen Bildung in Thüringen. Hierzu soll das Thüringer Institut für Lehrerfortbildung ein Zukunftslabor einrichten, in dem Kompetenzen der Lehrkräfte im Umgang mit digitalen Werkzeugen erhöht werden. Dort sollte Lehrern zudem Raum zum Experimentieren mit neuer Unterrichtstechnologie gegeben werden. Die Digitalisierung kann nur als Wettbewerbsvorteil genutzt werden, wenn wir die Lehrkräfte in die Lage versetzen, unseren Kindern früh im Bildungsprozess digitale Kompetenzen zu vermitteln.
  • Unternehmertum vermitteln: Neben der Förderung von Kooperationen ist es von besonderer Bedeutung, wie den Schülerinnen und Schülern in Thüringen das Unternehmertum vermittelt wird. Hierzu will die CDU Thüringen, die Lehrpläne für den Erwerb des Hauptschul- und Realschulabschlusses sowie der fachgebundene oder allgemeinen Hochschulreife im Fach Wirtschaft, Recht (und Technik) dahingehend überprüfen. Zum Beispiel sollen verstärkt Unternehmensplanspiele und Schülerfirmen genutzt werden, um den Unterschied zwischen Kaufmann, Manager und Unternehmer spielerisch zu erarbeiten.
  • Unternehmergymnasium: Wir wollen prüfen, inwieweit der Bedarf besteht, in Thüringen das Abitur mit Berufsausbildung in verschiedenen Berufsgruppen einzuführen. Darüber hinaus wollen wir ein Pilotprojekt „Unternehmergymnasium“ auf den Weg bringen. Mit diesem Modellversuch will die CDU Thüringen mehr junge Menschen für den Unternehmergeist inspirieren, damit ihre Ideen nicht nur Ideen bleiben, sondern zu Erfolgsgeschichten werden.
  • Handwerkergymnasien: Wir unterstützen die Handwerkergymnasien, die mit der Unterstützung der Handwerkskammer Erfurt an der Walter-Gropius-Schule und der Andreas-Gordon-Schule in Erfurt etabliert wurden.

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