Eine Bank markiert Grenzpunkt bei Dornburg

Großes Interesse an Landrats-Wanderung

Dornburg (OTZ). Über 80 Wanderfreunde sind am Sonnabend der Einladung von Andreas Heller (CDU) zur dritten Landrats-Tour, diesmal durch die Region der Verwaltungsgemeinschaft Dornburg/Camburg, gefolgt. Die Stiefel hatten dazu auch Jürgen Mascher (Landrat i. R.), Kreistagsmitglied Mario Voigt, sowie Herbert Bernhardt (Bürgermeister von Schkölen) geschnürt. Der vielköpfige Tross wurde an den Gemeindegrenzen von den Bürgermeistern herzlich willkommen geheißen: In Dorndorf-Steudnitz an der Carl-Alexander-Brücke von Klaus Enkelmann, in Dornburg von Klaus Sammer, in Dornburg-Hirschroda von Ortsbürgermeister Fritz Kunze und in Camburg von Thomas Moritz. Und überall gab es von Kennern der Region Infos aus der Geschichte. Kurz nach 10 Uhr ging es los und gleich steil bergauf nach Dornburg. Hier sahen die Wanderfreunde u.a. den Markt, das alte Schloss den Marstall mit der Töpferei Körting und den neuen Kindergarten Dornröschen. Und weiter ging es in das 93 Einwohner zählende Hirschroda. Der Stadtteil von Dornburg ist erst jüngst für etwa 850 000 Euro grundhaft saniert worden. Auf der Wegstrecke bis Camburg rasteten die Wanderer an einem Ort, der vielleicht einmal historische Bedeutung erlangen könnte. Dorndorf-Steudnitz, Camburg und Dornburg wollen fusionieren. Doch dafür ist eine gemeinsame Grenze nötig. Notfalls, sagte Thomas Moritz, reicht auch ein Punkt. Der ist per Satellitenpeilung ausfindig gemacht worden. Ein Pfosten steckt dort in der Erde; etwa einen Meter links und rechts davon sei die gemeinsame Grenze von Camburg und Dornburg, und oberhalb am Weg steht seit Samstag eine vom CDU-Ortsverband Camburg/Dornburg gestiftete Bank.