Kieslich und Voigt besprechen mit JES Mobilitätsoffensive – Bedarfsgerechter Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs im Kreis als Ziel

Eisenberg. Der Landtagsabgeordnete des nördlichen Saale-Holzland-Kreises, Prof. Dr. Mario Voigt (CDU), und der Fraktionsvorsitzende im Kreistag und Bürgermeister der Stadt Eisenberg, Michael Kieslich (CDU), trafen sich zu Gesprächen mit Vertretern der JES Verkehrsgesellschaft mbH.

Ziel des Treffens mit Geschäftsführer Andreas Möller und Betriebsleiter Erich Engel war es, über einen bedarfsgerechten öffentlichen Nahverkehr im Landkreis zu sprechen und Hinweise von Bürgern anzusprechen. „Bei nahezu all meinen Gesprächen und Bürgerstammtischen im Landkreis werde ich von den Menschen auf den Öffentlichen Personen- und Nahverkehr angesprochen. Neben dem Auto ist für die Bürger Bus und Bahn nach wie vor von hoher Bedeutung. Es ist deshalb unsere Aufgabe, hier noch bessere Lösungen und Angebote zu finden“, meinte Voigt.

Bereits jetzt seien die Hauptlinien gut angebunden, meint JES-Geschäftsführers Möller. So gäbe es nach seinen Angaben jeweils eine stündliche Verbindung per Bus zwischen der Kreisstadt Eisenberg und Jena sowie Eisenberg und Hermsdorf mit dortiger Bahnanbindung. Nach Crossen fahren Busse alle 30 Minuten und nach Gera alle 2 Stunden. Nachholebedarf sähe man allerdings noch im nördlichen Landkreis, gerade was die Anbindung des Gleistals, der Saaleplatte oder von Camburg und Schkölen beträfe.

„Egal wo wir im Landkreis unterwegs sind, immer wieder wird deutlich, dass Mobilität eine wichtige Frage für unseren ländlichen Raum ist“, meinte Kieslich „vieles funktioniert dabei schon sehr gut, doch wir sehen auch, dass es noch Luft nach oben gibt, wenn es darum geht, noch bessere Lösungen zu finden. Ich denke dabei gerade an Minderjährige und ältere Mitbürger, die zumeist auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind“.

Wichtig sei es, so Voigt und Kieslich, direkt mit den Gemeinden und Bürgern vor Ort im Gespräch zu sein. Daher wird Voigt zu einer Zuhörrunde einladen, zu der in einem ersten Schritt Bürgermeister und Gemeinderäte im nördlichen Saaletal eingeladen werden. Es wird darum gehen, welche Bedürfnisse da sind, wie man Zubringer zur Bahn sicherstellen kann sowie Schul- und ÖPNV verknüpfen kann.