Landtagsabgeordnete Dr. Mario Voigt fordert Alternativen zu einer angedachten Stromtrasse entlang der A9

Der Landtagsabgeordnete Dr. Mario Voigt lehnt eine Hochspannungsleitung durch den Saale-Holzland-Kreis entlang der A9 ab. „Ich fordere die Stromnetzplaner auf, Alternativprüfungen außerhalb Thüringens intensiv in ihre Überlegungen einzubeziehen. Es kann nicht sein, dass Thüringen die Hauptlast des Netzausbaus schultert. Es ist gut, dass die Landesregierung bis zum Schluss gegen zusätzliche Hochspannungsleitungen durch Thüringen kämpft. Am Ende liegt die Entscheidung für die Trassenführung allerdings bei der Bundesnetzagentur. Ich werde bei den Landräten im Saale-Holzland und Saale-Orla-Kreis eine gemeinsame Konferenz mit dem zuständigen Landesministerien anregen, um gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen“, erklärte Voigt.

Sollte eine Trassenführung entlang der A9 nicht zu verhindern sein, haben ich klare Kriterien für die Trassenführung. „Wenn im schlimmsten Fall eine Trasse unvermeidlich wird, muss klar sein, dass die Trassenführung landschaftsverträglich und thüringengerecht sein muss. Es kann nicht sein, dass unsere schöne Landschaft von Hochspannungsmasten verschandelt wird und Belastungen für die Menschen durch Elektrosmog entstehen. Eine Erdverkabelung muss dann ernsthaft in Erwägung gezogen werden“, sagte Voigt: „Denken wir nur an die dichte Wohnbebauung an der A9 im Bereich Hermsdorf oder Eisenberg. Dort ist eine Freiland-Hochspannungsleitung nicht vorstellbar. Die Lebensqualität der Menschen würde so nachhaltig beeinträchtigt werden.“