Mehr beteiligen, ländlichen Raum stärken

Kommunalkongress der Jungen Union Thüringen – 120 Teilnehmer – interessanten Foren

Eisenberg (OTZ). Über 120 Interessierte aus ganz Thüringen trafen sich am Sonnabend in der Eisenberger Stadthalle zum Kommunalkongress der Jungen Union (JU) Thüringen. Nachdem Landrat Andreas Heller und der neue Kultusminister Bernward Müller (beide CDU) die Gäste und Akteure begrüßt hatten, stellte JU-Landesvorsitzender und SHK-Kreistagsmitglied Mario Voigt die Forderungen der JU vor: Stärkung des ländliches Raumes, familienfreundliche Kommunen, Einführung eines Bürokratie-TÜVs und bessere Breitbandversorgung für den ländlichen Raum (OTZ berichtete). Danach diskutierten die kommunalen Vertretern der JU mit Landräten, Thüringer Ministern, Mitgliedern des Landtages in verschiedenen Foren u.a. über die künftige Struktur der Thüringer Gemeinden und Städte sowie des kommunalen Finanzausgleichs, über moderne Sozial- und Familienpolitik. Besonderes Interesse fand laut Presseinfo der JU das Forum mit den Landräten Heller (SHK) und Schweinsburg (Greiz), dem Geraer Bürgermeister und der Regionalen Planungsgemeinschaft. Dabei ging es um das Zusammenspiel zwischen größeren Städten und kleineren Kommunen. Nach fünf Stunden Kongress diskutierten abschließend Thüringens neue Sozialministerin Christine Lieberknecht und Mario Voigt über erweiterte Formen der Bürgerbeteiligung und die Kommunalwahl 2009. Beide sprachen sich laut JU-Info u.a, für mehr kommunale Bürgerbeteiligung, den Wegfall der Fünf-Prozent-Klausel und die Straffung der Wahlgänge durch das Abschaffen von Stichwahlen auf Bürgermeister- und Landratsebene aus.Bildunterschrift: Sozialministerin Christine Lieberknecht (rechts) und JU-Landesvorsitzender Mario Voigt (links) beim abschließenden Forum in der Eisenberger Stadthalle, moderiert von Redakteur Frank Heunemann. (Foto: OTZ/Dieter Urban)