Voigt trifft sich mit Geschäftsführern der Reha-Kliniken Bad Klosterlausnitz

November 16, 2020
TEILEN:

Bad Klosterlausnitz. Im Rahmen diesjährigen Sommertour traf sich der Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Mario Voigt (CDU) auch in diesem Jahr wieder mit den Geschäftsführern der drei Rehakliniken in Bad Klosterlausnitz. Im Gespräch mit Verena Stockfisch (Klosterwaldklinik), Bianca Anders (Algosklinik), Christoph Essmann (Moritzklinik) sowie Bürgermeisterin Gabriele Klotz (CDU) kamen erneut viele Themen und Sorgen der Klinken zur Sprache. Insbesondere sehen die Reha-Kliniken sich als Stiefkind der Gesundheitswirtschaft. Auch sie trifft der Fachkräftemangel im Pflegebereich besonders stark. Jedoch existenziell bedrohend würde dieser durch Wettbewerbsnachteile gegenüber stationären Krankenhäusern. Gegenüber diesen könne man im Wettbewerb aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen finanziell nicht annähernd mithalten und verliere regelmäßig Fachkräfte dorthin. Ähnlich sei es im Bereich Digitalisierung. Diese sei zwar gewünscht und notwendig. Auf den hohen Kosten blieben aber die Reha-Kliniken wiederum sitzen. Prof. Voigt versprach sich dafür einzusetzen, dass hier deutliche Verbesserungen für die Reha-Kliniken erreicht werden. „Ich habe Hochachtung davor, was in den Rehakliniken in Bad Klosterlausnitz geleistet wird. Dies gilt vor allem angesichts der hohen Herausforderungen, die Corona an das gesamte Personal gestellt hat. Ihnen haben wir es zu verdanken, dass Bad Klosterlausnitz der zweitgrößte Rehastandort in Thüringen ist. Darauf sind wir alle stolz und das soll auch so bleiben. Deshalb müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass der Bereich der medizinischen Rehabilitation faire Chancen im Bereich der Gesundheitswirtschaft hat“, so Voigt. Dies bedeute für ihn etwa eine bessere finanzielle Ausstattung für die Vergütung von medizinischem Personal, die Förderung von Innovationen im Bereich Digitalisierung oder die Beseitigung gesetzlicher Hürden bei der Ausbildung von Pflegekräften durch Reha-Kliniken. Er versprach, insoweit den Kontakt zu Gesundheitspolitikern auf Bundesebene herzustellen. „Wir müssen es zudem schaffen, als Gesundheitsstandort und Region positiv von Pflegefachkräften wahrgenommen zu werden“, so Voigt. Deshalb sei es wichtig, auch infrastrukturell, etwa durch verbesserte Wohnangebote, noch attraktiver für junge Familien zu werden. Auch die im vergangenen Jahr von Voigt angeregte gemeinsame Fachkräfteoffensive der Kliniken im Kreis, sei hierbei ein wichtiger Baustein.

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die optimale Nutzung unserer Webseite zu ermöglichen. Es werden für den Betrieb der Seite notwendige Cookies gesetzt. Darüber hinaus können Sie Cookies für Statistikzwecke zulassen. Sie können die Datenschutzeinstellungen anpassen oder allen Cookies direkt zustimmen . Zur Datenschutzerklärung.
Cookie-Einstellungen ändern