Saale-Holzland-Kreis hat noch Platz für weitere Unternehmen

Voigt: Landkreis soll bester Wirtschaftsstandort Thüringens werden

Eisenberg. Der Saale-Holzland-Kreis ist ein attraktiver Wirtschaftsstandort. Nach Angaben der Thüringer Landesregierung gibt es im Saale-Holzland-Kreis 33 Gewerbegebiete mit einer Gesamtfläche von rund 400 Hektar. Diese reichen im Hinblick auf die Größe von rund 40 Unternehmen im Gewerbegebiet Kahla-Nord bis zu einem Unternehmen im Gewerbegebiet Hartmannsdorf.  Die bestehenden Gebiete sind zu rund 77 % ausgelastet. 91,44 Hektar sind hingegen noch verfügbar.

Diese Zahlen erhielt Prof. Dr. Voigt auf eine sog. kleine parlamentarische Anfrage, die er über den Thüringer Landtag eingereicht hatte. Die Erfassung durch die Thüringer Landesregierung erfolgte über die Daten zur Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW).

Die hohe Auslastungsquote der Gewerbegebiete verdeutlicht, dass der Saale-Holzland-Kreis ein wirtschaftlich starker Landkreis ist. „Damit dies so bleiben kann, benötigen wir eine moderne Infrastruktur. Neben einem ausreichenden Angebot an Freiflächen wird hier durch die Betriebe immer wieder als Grundvoraussetzung für eine Wettbewerbsfähigkeit die Versorgung mit Hochgeschwindigkeitsinternet genannt.“, meinte der Abgeordnete. Voigt setzte sich gemeinsam mit dem Landrat seit Jahren für schnelles Internet ein und der SHK bekam jetzt vom Bund fast 10 Mio. Euro Förderung, um bis zum Jahr 2019 eine komplette Versorgung des Landkreises mit 50 Mbit/s zu erreichen.

Voigt wirbt für eine aktive Wirtschaftsförderung im Landkreis, so dass noch mehr Arbeitsplätze entstehen. „Wir wollen der beste Wirtschaftsstandort in Thüringen werden. Dafür brauchen wir eine gute Auslastung, aktive Pflege der bestehenden Unternehmen und Gewinnung neuer“, so Voigt.