Schlösser-Tour der CDU war ein Erfolg

Mario Voigt: „Betriebskosten bringen die Eigentümer schnell an die Belastungsgrenze“

Dornburg-Camburg. Der CDU-Fraktionsarbeitskreis „Europa, Kultur und Medien“ zieht ein positives Fazit seiner Besuche in Thüringer Schlössern während dieser Woche. „Acht Schlösser in vier Tagen und dazu viele konstruktive Gespräche mit kommunalen Vertretern, Fördervereinen und Museumsleitungen“, so der kulturpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion, „haben uns gezeigt, dass der Wunsch in den Regionen groß ist, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten in ihrer Gesamtheit zu erhalten.“ Kellner forderte daher den sofortigen Abbruch der gescheiterten Verhandlungen mit Sachsen-Anhalt über einen Staatsvertrag zur Gründung einer mitteldeutschen Kulturstiftung. Stattdessen müssen wir darauf hinarbeiten, dass uns der Bund die in Aussicht gestellten 100 Millionen Euro an Investitionsmittel für Thüringens Schlösser und Gärten, bis spätestens 2021 zukommen lasse. Dies könne in Form einer schlanken Förderstiftung geschehen, die diese Gelder an Thüringen weiterleitet. 

Im Rahmen dieser Tour besuchte der örtliche Abgeordnete Prof. Dr. Mario Voigt gemeinsam mit dem Fraktionsarbeitskreis die Dornburger Schlösser. Im Gespräch mit dem VG-Vorsitzenden Carl Krumbholz, der Bürgermeisterin der Stadt Dornburg-Camburg Dorothea Storch und dem Dornburger Ortsteilbürgermeister Klaus Sammer tauschten sich die Abgeordneten über die Zukunft des einmaligen Schlösser-Ensembles aus. Auch hier wurden vor allem auch finanzielle Nöte thematisiert. „Einmal mehr wurde wieder deutlich, dass Heizkosten, Aufwendungen für Personal, Versicherungen und Verwaltung etwa der Dornburger Schlösser die Eigentümer und kommunalen Haushalte schnell an ihre Belastungsgrenze bringen“, meinte Voigt. Er regte deshalb an, losgelöst von den Mitteln aus dem Sonderinvestitionsprogramm mit Bund und Land in Verhandlungen über eine Vereinbarung über die Übernahme von Betriebskosten der historischen Gebäude zu treten. Dies würde eine spürbare Entlastung für die Akteure vor Ort darstellen. Der CDU-Kulturarbeitskreis versprach Unterstützung für dieses Anliegen.