Thüringen wird unter Linkskoalition zum Gründer-Schlusslicht

Mario Voigt: Thüringen braucht Initialzündung für die digitale Gründerlandschaft

„Unter der Linkskoalition ist in Thüringen ein Klima der Gründerfeindlichkeit entstanden. Die Gegenmaßnahmen der Landesregierung sind ideen-, plan- und offensichtlich auch wirkungslos. Sie schwächen die Zukunftsfähigkeit von Thüringen.“ Mit diesen Worten hat der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag, Prof. Dr. Mario Voigt, das Abrutschen Thüringens auf den vorletzten Platz im Ländervergleich des Gründungsmonitors der staatlichen Förderbank KfW kommentiert. Voigt bedauerte, dass Rot-Rot-Grün die Vorschläge seiner Fraktion, eine unternehmerfreundlichere Grundstimmung in Thüringen zu schaffen, ignoriere. Die Union hatte zuletzt ein Konzept vorgestellt, um das Unternehmertum früh in den Bildungsprozess zu integrieren. Der CDU-Antrag sah außerdem die Einführung eines Unternehmergymnasiums vor.

„Nachdem die Gründerzahlen bereits 2015 ein historisches Tief erreicht haben, setzt sich der Sinkflug also auch 2016 und 2017 fort“, erklärte der CDU-Wirtschaftspolitiker. Laut den Zahlen der KfW verzeichnete nur Sachsen-Anhalt noch weniger Neugründungen. Sehr viel stärker als bisher müsse sich Thüringen um die Digitalisierung auch der Behördenstrukturen kümmern. „Hier hat die Linkskoalition viel zu lange geschlafen. In Estland sieht man, dass entschlossenes Regierungshandeln wie eine Initialzündung für die digitale Gründerlandschaft wirken kann“, sagte Voigt, der sich derzeit mit dem Wirtschaftsausschuss des Thüringer Landtags in Estland zum Thema E-Government und Digitalisierung informiert. Im Freistaat belaste jedoch eine ganze Kette von rot-rot-grünen Entscheidungen durch Bürokratisierung mit neuen gesetzlichen Vorgaben insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen.