Voigt neuer Vorsitzender des Bundesfachausschusses Gesellschaftlicher Zusammenhalt

Der Thüringer CDU Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Mario Voigt wurde am Freitag auf Vorschlag der Bundesparteivorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer auf der konstituierenden Sitzung des Bundesfachausschusses Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin zu dessen Vorsitzenden gewählt.

„Es ist mir eine große Ehre, den Vorsitz über ein solch wichtiges Gremium zu führen. Die CDU befindet sich aktuell in einer programmatischen Erneuerung. Am Ende dieses Prozesses wird ein neues Grundsatzprogramm stehen, dass der Partei eine solide Basis für die nächsten Jahre bieten wird.“

Mario Voigt ist der einzige CDU-Politiker aus Thüringen, der einem Bundesfachausschuss der Partei vorsitzt. Daher ist es für ihn ein besonderes Anliegen, die Thüringer Interessen bei der inhaltlichen Arbeit mit einfließen zulassen und dem Freistaat auf Bundesebene Gehör zu verschaffen.

„Wir werden uns die nächsten Jahre mit wichtigen inhaltlichen Fragen auseinandersetzen. Dabei geht es um die moderne Interpretation traditioneller Werte und wie die CDU auch zukünftig als Volkspartei ihren gesamtgesellschaftlichen Anspruch wahrnehmen kann. Ein wichtiger Punkt ist auch der Umgang mit der Globalisierung und der Digitalisierung. Die Menschen müssen dabei Mitgenommen und dürfen nicht verunsichert werden.“

Als Co-Vorsitzende wurde die Bundestagsabgeordnete Bettina Wiesmann gewählt. Das Fachgremium setzt sich aus allen Parlamenten, Landesverbänden und Vereinigungen der CDU zusammen. Die insgesamt über 40 Mitglieder befassen sich in den nächsten Monaten mit den Leitfragen des neuen Grundsatzprogramms der Partei. Zentraler Bestandteil ist dabei die Familienpolitik. Die Ergebnisse sollen in die im Herbst beginnende Programmdebatte einfließen.

Die Bundesfachausschüsse dienen zur fachlichen Beratung und Unterstützung und werden vom Bundesvorstand im Laufe der Legislaturperiode eingesetzt. Sie tragen zum programmatischen Profil der CDU Deutschlands bei.