Voigt: Schulen müssen im 21. Jahrhundert ankommen

Bürgel. Die Sommertour des lokalen Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Mario Voigt führte ihn gemeinsam mit dem Bürgermeister der Stadt Bürgel, Johann Waschnewski, in die dortige Gemeinschaftsschule. Im Gespräch mit dem stellvertretenden Schulleiter, Mike Schmidt, diskutierten sie unter anderem über Lösungen im Hinblick auf den akuten Lehrermangel und den fehlenden Fortschritt im Bereich der Digitalisierung an Schulen.

„In einigen Schulen Thüringens sind bereits die ersten Mittel des Digitalpaktes angekommen. Doch in den allermeisten Schulen fehlt es noch an der Grundvorraussetzung für das Beantragen der Mittel beim Freistaat: Diese Vorraussetzung ist, dass jeder Klassenraum mit WLAN ausgestattet sein soll. Um nun alle Schulen fit zu machen und die Infrastruktur zu legen, wird es einige Zeit in Anspruch nehmen. Hier wurde lange Zeit geschlafen und nun müssen wir schnell sein, um unsere Schüler im 21.-Jahrhundert ankommen zu lassen.“, merkt Voigt zu diesem Thema an.

Im Anschluss besuchten Voigt und Waschnewski das Montessori Kinderhaus Sausewind. Dort zeigte sich, wie schwierig die aktuelle Pandemiesituation und die Rückkehr zum Regelbetrieb sich für die Kindergärten darstellt. Das Kinderhaus in Bürgel jedoch schafft es, durch viele getrennte Räume und ein hervorragendes Hygienekonzept sogar zehn Stunden am Tag die Betreuung der Kinder zu gewährleisten. „Das Kinderhaus Sausewind macht vor, wie es funktionieren kann, wenn genügend Räumlichkeiten verfügbar sind und nach individuellen Lösungen gesucht wird. Ich danke deshalb dem Betreuerteam um Frau Lehmann für ihr engagement für unsere Kinder“, so Voigt am Ende des Besuches.