Voigt zum Stammtischgesprächen in Albersdorf

Trotz heißer Temperaturen waren am Mittwochabend über 20 Bürger aus Albersdorf und Umgebung der Einladung des Landtagsabgeordneten Mario Voigt (CDU) zum Bürgerstammtisch gefolgt. Bei dem Zusammentreffen aus der Reihe „Voigt vor Ort“ diskutierten die Bürger im Gasthof Albersdorf mit dem Landtagsabgeordneten über Themen aus verschiedenen Bereichen. Sie reichten von der aktuellen europapolitischen Lage über die Unterfinanzierung der Kommunen bis zu den Auswirkungen des neuen Wassergesetzes auf die kleinen Dörfer. 

Für Bürgermeister Torsten Döhler ist es wichtig, dass in der Landespolitik darauf gedrängt wird, die finanzielle Situation der Kommunen im ländlichen Raum zu verbessern. Froh sei er darüber, dass es gelungen ist, die Gebietsreform zu verzögern.

Besonders wichtig für die Bürger waren die Themen Kita und des Unterrichtsausfall in den Schulen. CDU-Politiker Mario Voigt verwies darauf, dass die Einstellungsbedingungen für junge Lehrer beschleunigt werden müssen, um zu verhindern, dass junge Absolventen in benachbarte Bundesländer abwanderten. Außerdem müsse jetzt mehr Geld in die Hand genommen werden, um mehr Lehrer einzustellen. Wichtig sei gewesen, bei der Debatte um das neue Schulgesetz für den Verbleib der kleinen Schulen im ländlichen Raum gekämpft zu haben. Auch eine bessere Finanzierung im Kommunalen Finanzausgleich würde den Gemeinden mehr Luft bei der Finanzierung der Kindertagesstätten schaffen. 

Voigt zeigte sich nach 2,5 Stunden regem Austausch dankbar. „Mein Anspruch ist es, immer nah dran an den Menschen und ihren Sorgen zu sein. Mir ist sehr wichtig, vor Ort einfach zu hören, welche Themen die Menschen beschäf­tigen und mich zu kümmern“, meinte Mario Voigt. „Um die Stimme für unsere Heimat zu sein, muss man zuhören und miteinander offen reden.“ Das Gespräch am Stammtisch wird Voigt von A wie Albersdorf bis Z wie Zimmern führen, um mit den Menschen direkt im Gespräch zu sein.