Vorschlag zum Verbot von Windkraftanlagen im Wald von Rot-Rot-Grün niedergestimmt

In der Diskussion zum Waldgesetz lehnte Rot-Rot-Grün im Thüringer Landtag heute den Vorschlag der CDU-Politiker Mario Voigt und Stefan Gruhner ab, den Ausbau von Windkraftanlagen im Wald gesetzlich zu verbieten. Die Politiker hatten diese Änderung des Waldgesetzes vorgeschlagen, um die drohende Abholzung in St. Gangloff zu verhindern und grundsätzlich solche Bauten im Wald zu verhindern. Allein bei St. Gangloff sollen dafür 83.000 Quadratmeter Wald abgeholzt werden.

Voigt und Gruhner kämpfen seit Jahren gegen den von der Landesregierung forcierten Windkraftausbau in Ostthüringen.

In der namentlichen Abstimmung stimmten alle CDU-Abgeordnete für den Vorschlag, Windräder im Wald zu verbieten. Linke, SPD und Grüne stimmten dagegen. AfD stimmt uneinheitlich ab.

„Das ist eine verpasste Chance, endlich Rechtssicherheit und Klarheit für Bürger und Gemeinden mit einer gesetzlichen Regelung zu schaffen. Es ist enttäuschend, mit welcher Ignoranz und teilweise beleidigend über die Interessen der Bürger und BIs hinweggegangen wird.“, so Mario Voigt.